Zsuzsanna Gahse
Zsuzsanna Gahse, geboren 1946 in Budapest, aufgewachsen in Wien und Kassel, lebte längere Zeit in Stuttgart und Luzern. Seit 1999 lebt sie in Müllheim. Ihre literarische Arbeit bewegt sich zwischen Prosa und Lyrik und zwischen erzählerischen und szenischen Texten. Sie übersetzte mehrere Werke aus dem Ungarischen und wurde dafür 2010 mit dem Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie Darmstadt ausgezeichnet. Es liegen von ihr mehr als dreissig Buchpublikationen vor, zuletzt Spielbeginn. Verrutschungen (2025, Edition Korrespondenzen), im selben Verlag erschien 2023 Zeilenweise Frauenfeld.
Zsuzsanna Gahse wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis (1983), Adelbert-von-Chamisso-Preis (2006), Italo-Svevo-Preis (2017) und dem Werner-Bergengruen-Preis (2017). 2019 hat sie den Schweizer Grand Prix Literatur erhalten.
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