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Urs Mannhart, geboren 1975, taucht immer wieder ab in literaturferne Bereiche, sei es, um möglichst gehaltvolle Stoffe zu sammeln für seine Reportagen und Romane, sei es, um Kontraste herzustellen zur literarischen Arbeit.

Auch Mannharts Literatur lebt von Gegensätzen: in «Luchs» treffen naiv-romantische Städter auf Bergler, die nicht ohne Grund konservativ denken; in «Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola» trifft eine feurige Liebe auf stur streikende Mitarbeiter der Italienischen Staatsbahn; und in «Bergsteigen im Flachland», ausgezeichnet mit dem renommierten Conrad Ferdinand Meyer-Preis, geraten Menschen mit besten Absichten in die widrigsten Umstände, in Krieg und Knechtschaft.

Nach Anstellungen als Fahrradkurier und Nachtwächter eines Asylzentrums absolviert Urs Mannhart zurzeit eine landwirtschaftliche Lehre auf einem bio-dynamischen Bauernhof.